Uwe Schmidt
Unser Abgeordneter im Brandenburgischen Landtag

Björn Lüttmann zu Äußerungen des CDU-Vorsitzenden: Gefährlicher Schlingerkurs im Verhältnis zur AFD

Potsdam. Zu den jüngsten Äußerungen des CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Ingo Senftleben in der Märkischen Allgemeinen Zeitung erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Björn Lüttmann:

"Wer nach allen Seiten offen sein will, hat ganz offenbar keine Haltung und keine Meinung. Der CDU-Vorsitzende hat jetzt erneut bekräftigt, dass er nach der Landtagswahl 2019 Gespräche über eine gemeinsame Regierung auch mit der AfD führen will. Er biedert sich damit bei den Rechtspopulisten an, die in Brandenburg von einem Mann mit engen Verbindungen in Nazi-Kreise geführt werden und zahlreiche Extremisten in ihren Reihen haben. Noch im Januar hatte der CDU-Chef selbst vor einem Flächenbrand gewarnt, den die AfD gemeinsam mit rechten Kräften im Land zu erzeugen versuche. Mittlerweile sieht er die geistigen Brandstifter als mögliche Koalitionspartner an - die Sorge vor der AfD ist bei der CDU binnen weniger Wochen zu Anbiederung geworden. Ihr scheint jedes Mittel Recht zu sein, um sich selbst als Alternative zu präsentieren und an die Regierung zu kommen. Für Brandenburg und die Menschen im Land ist das ein gefährlicher und schädlicher Weg. Die CDU sollte ihren Vorsitzenden schnell stoppen."