Uwe Schmidt
Unser Abgeordneter im Brandenburgischen Landtag

Notfallversorgung in Brandenburger Krankenhäusern erhalten!

Potsdam. Der Gemeinsame Ausschuss für das Gesundheitswesen in Deutschland hat empfohlen, die Zahl der Notaufnahmen an Kliniken deutlich zu verringern. Dazu erklärt für die SPD-Fraktion die gesundheitspolitische Sprecherin Britta Müller:

"Eine Umsetzung dieses Vorschlags hätte für das Flächenland Brandenburg erhebliche Auswirkungen. Nach Berechnungen der Landeskrankenhausgesellschaft müssten mehrere unserer Krankenhäuser ihre Notaufnahme schließen, weil sie diese nicht mehr finanzieren könnten. Das ist nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, und die SPD-Fraktion lehnt einen solchen Schritt vehement ab und wird alles tun, um ihn zu verhindern. Es muss Ausnahmen geben bei Vorgaben, die sich allein an Ballungsräumen orientieren und in ländlichen Regionen schlichtweg nicht zu erfüllen sind. Kleine Krankenhäuser müssen auch weiterhin in der Lage sein, Patienten im akuten Fall zeitnah nach besten Kräften zu versorgen und erst dann gegebenenfalls eine Überweisung an Spezialisten zu prüfen. Die SPD-Fraktion hat zu dem Thema bereits im März eine Anhörung mit den Krankenhäusern angeregt, die nun umso dringlicher ist. Wir wollen und müssen eine Lösung finden, die für Brandenburg passt und keine Versorgungslücken ins Land reißt."