Uwe Schmidt
Unser Abgeordneter im Brandenburgischen Landtag

Betreuung und Bildung in Angermünde

Einen besonderen Wahlkreistermin hatte der Landtagsabgeordnete Uwe Schmidt am 9. November in seinem Wahlkreis organisiert.

Gemeinsam mit der bildungspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg – Simona Koß – besuchten sie als erstes die Kita "Weltentdecker" in Angermünde, in der die Reggio-Pädagogik im Vordergrund steht. Das Grundkonzept ist, dass die Erzieher mit den Stärken und nicht gegen die Schwächen der Kinder arbeiten. Dass dieses bei den Eltern ankommt sieht man an der guten Auslastung der Kita. Auch die beiden Landtagsabgeordneten konnten sich bei einer gemeinsamen Lesung und Beschäftigung mit den Kindern von der besonderen Atmosphäre in der Einrichtung überzeugen. Dass hier auch "Herzblut" zu spüren war, das wurde noch einmal besonders betont.

Aber auch andere Themen waren bei diesem Termin von Bedeutung. Wie können wir die Qualität der Betreuung noch weiter verbessern? Ein großer Schritt war bereits der neue Betreuungsschlüssel von 5:1. Wie wird sich eine Beitragsfreiheit des letzten Kitajahres auf die Betreuung auswirken? Wie eine gute Essensversorgung sichern? Fragen, auf die einige Einrichtungen mit besonderem Engagement schon Lösungsansätze zeigen, welche mit Sicherheit im Landtag bei der neuen Gesetzgebung mit einfließen werden. Ebenso ist besonders in den ländlichen Regionen mit vielen Pendlern eine Früh- und Spätbetreuung ein Thema von hoher Bedeutung - einem Thema, dessen man sich in Potsdam bewusst ist.

Im Anschluss traf man sich noch im Angermünder Bildungswerk - ein Unternehmen, welches sich im besonderen Maß dem rasanten Wandel der Ausbildungs- und Arbeitswelt stellen musste. Lag in den 90er Jahren noch der Schwerpunkt im Auffangen und Umschulen von Menschen, die Arbeit und Halt verloren hatten – so sind heute Themen wie die Digitalisierung der Arbeitswelt, Fachkräftesicherung und Schulung von Migranten im Vordergrund. Dass das ABW diesen Wandel hervorragend gemeistert hat zeigt nicht zuletzt, dass man gefragter Partner der freien Wirtschaft geworden ist. Absolventen des ABW haben heute vielfältige Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Was deutlich erkennbar ist - Bundes- und Landesmittel sind hier gut angelegt. Dass es auch Wünsche an die Politik gibt – schnelles Internet, einfachere Förderverfahren … - ist ganz normal, aber dazu sind solche Termine auch gedacht und man nimmt dieses gern mit in die Fraktion. Gelebte Politik, praxisorientiert, bürgernah und viel öfter vor Ort als man denkt.