Uwe Schmidt
Unser Abgeordneter im Brandenburgischen Landtag

Boryszew startet Produktion an neuem Standort

Die Oberflächentechnik Boryszew Prenzlau GmbH verfügt nun über ein hochmodernes Werk in Prenzlau. Nach einjähriger Bauzeit konnte der Autoteilezulieferer heute die Produktion im Gewerbegebiet Nord in Betrieb nehmen.

Vielen Prenzlauerinnen und Prenzlauern wird der 13. April 2015 in Erinnerung bleiben. Ein Großbrand vernichtete die Produktionshalle von Boryszew im Gewerbegebiet Ost. Nur kurz darauf fiel in Warschau die Entscheidung, die Galvanik in Prenzlau wieder aufzubauen - nicht zuletzt aufgrund der gut ausgebildeten Fachkräfte, betonte der Standortleiter Lutz Suhrbier.

Im März 2016 folgte der erste Spatenstich für den neuen Betrieb. Währenddessen wurde die Produktion aufgeteilt und an mehreren Standorten aufrechterhalten. Insgesamt wurden mehr als 21 Millionen in das neue Werk investiert. Das Land Brandenburg beteiligte sich mit einer Förderung in Höhe von 4,2 Millionen an dem Vorhaben. Zwei Jahre nach der Brandkatastrophe konnte am 19. April 2017 die neue Produktionshalle eröffnet werden.

„Herzlichen Dank an den Werksleiter Lutz Suhrbier für sein unermüdliches Engagement für den Erhalt des Standortes und Glückwunsch an die Beschäftigten!“, gratulierte der Landtagsabgeordnete Uwe Schmidt. Auch der Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, Albrecht Gerber, bezeichnet die Inbetriebnahme als „Lichtblick für die Region“. So sichert die neue 16.000 Quadratmeter große Halle 350 Arbeitsplätze – 60 mehr als 2015.

Am uckermärkischen Standort werden zukünftig wieder verchromte Spritzgussteile wie Türgriffe und Zierleisten u.a. für VW, Audi und Toyota in Serienproduktion gefertigt. Mit dem Werk in Prenzlau will die polnische Boryszew Group in diesem Jahr einen Umsatz von 34 Millionen erwirtschaften.

>> Uckermark TV berichtet